Der OMspire Blog

Einblicke in unsere Arbeitsweise, Ansichten, Projekte und Produkte.

Der jährliche Eintrag

Nun habe ich gerade wieder einen Anlass, die Webseiten zu aktualisieren und sehe, dass es schon fast ein Jahr her ist, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Es gab ja auch nicht so viel berichtenswertes. Ich muss dieses Jahr immer wieder an jemanden denken, der mit mir vor vielen Jahren in derselben Firma arbeitete. Immer wenn man ihn gefragt hat, wie weit er gekommen sei, war die Antwort, er sei zu 95% fertig. Ich fürchte, dass ich selbst jetzt bei manchen Zielen immer wieder an einem Punkt bin, wo ich denke, dass ich es fast geschafft habe. Nur stimmt die Arbeit nicht mit der Mathematik überein - der Zeitbedarf, den ich mit den letzten 5-10% verbracht habe, hat sich mittlerweie bestimmt auf 50% der Gesamtzeit summiert.

Meine Hoffnung ist wieder gerade, dass ich nur noch ein kleines Problem löse und dann stelle ich die App, an der ich arbeite und die ich selbst schon lange nutze, endlich in den App Store (iOS). Eigentlich geht es um ein kleines Standardproblem. Nur ist die Lösung nicht wie sonst so oft mit zwei Zeilen in jedem Programm gleich zu lösen. Aber in 5% wird es so weit sein. Dann muss ich nur noch die Screenshots machen, Produktbeschreibung, Webseite, Eintrag in iTunes-Connect, Vorstellung im Entwicklerforum mit Bitte um Feedback... Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es 5% sind!


Was habe ich nicht getan?

Lange Zeit habe ich immer wieder damit geliebäugelt mal einen langen Apple-Rant zu schreiben. Das habe ich nicht getan, weil mir einfach immer andere Dinge wichtiger waren. Mittlerweile habe ich ‐ vor allem was die Technik angeht ‐ den Eindruck, dass es wieder besser wird. Daher bin ich bei den Produkten von Apple gerade recht optimistisch.

Vielleicht reiche ich noch einmal etwas nach. Zumindest bei einzelnen Themen wird es vermutlich auch künftig bei Apple Defizite geben.


Was hat sich getan?

Lange Zeit habe ich nun keine Artikel mehr für meine Homepage erstellt. Das lag vor allem daran, dass ich privat wichtige Baustellen ;-) hatte. Beruflich hat sich natürlich einiges seitdem getan. Ein paar Punkte möchte ich heute rückblickend nennen.

Neues iPhone

Zuerst knüpfe ich mal an den vorigen Beitrag an. Wenige Wochen später hatte ich tatsächlich ein neues iPhone gekauft, welches ich nun fast 2 Jahre nutze. Es ist ein iPhone 8 geworden, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sich für mich der Mehrpreis des XR wirklich lohnt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät. Vor allem ist es nicht mehr so ein kantiger Klotz wie das iPhone 5s. Die Größe ist noch okay. Manchmal wünschte ich mir, es wäre kleiner und leichter. Dafür hält der Akku merklich länger. Der Akku ist auch bisher der einzige Punkte, bei dem ich den Eindruck habe, dass die Leistung merklich schlechter ist als zum Kauf des Gerätes. Aber noch komme ich gut über einen Tag damit aus.

Neuer Laptop

Fast zeitgleich mit dem neuen iPhone hatte ich mir ein neues MacBook Air gekauft. Ich hatte schon lange auf ein Retina-Gerät gewartet und als diese Modell kamen, war es auch passend, weil das alte MacBook (2008) keinen funktionierenden Akku mehr hatte.

Das Gerät ist prima. Gegenüber dem vorigen vermisse ich nur die zusätzlichen Schnittstellen. Zumindest USB-A wäre schön gewesen, weil ich den doch recht häufig nutze.

Neues iPad

Vor ein paar Monaten wurde dann der Wunsch nach einem neuen iPad immer stärker. Das bisher genutzte iPad Air konnte ich schon nicht mehr auf iPad OS 13 aktualisieren. Ich hatte mir damit Zeit gelassen und letztlich vor Kurzem zum iPad Air 3 gegriffen. Da der Nachfolger raus ist, gibt es das gerade wieder günstiger. Der Unterschied zum alten iPad ist schon erstaunlich. Das Gerät ist leicht größer und hat einen größeren Bildschirm. Aber es ist etwas dünner. Das Display ist auch deutlich besser. Das merkt man nicht immer, aber in einigen Situation habe ich schon gedacht, dass ich diese Klarheit vom alten nicht kenne.

Software

In den vergangenen Monaten sind die selbstentwickelten Programme deutlich besser geworden. Zwar merke ich weiterhin, dass ich immer wieder neue Ideen habe, die den Fortschritt bei den anderen ausbremsen, aber einzelne Fortschritte gibt es schon und ich hoffe, dass es jetzt doch bald soweit ist, dass eine neue App veröffentlicht wird.


Neues iPhone in Sicht?

2010 habe ich mir das erste Mal ein iPhone gekauft – ein iPhone 4s. Es war das erste iPhone mit Retina Display. Das Display war auch die vermutlich beste Eigenschaft. Mit der hohen Auflösung war es endlich akzeptabel, auch längere Texte zu lesen oder sich die normalen – nicht an Mobilgeräte angepassten – Webseiten anzusehen.

Das Gerät habe ich über 3 Jahre intensiv genutzt und erst Mitte 2014 durch ein iPhone 5s ersetzt. Dieses nutze ich immer noch. Es hält damit nun schon über 4 Jahre. Das Modell wurde vor 5 Jahren vorgestellt und ist das erste, das auch nach dieser Zeit noch ein Betriebssystemupgrade erhält. Nicht nur das. Mit dem neuesten iOS werden die iPhone nun sogar wieder ein wenig schneller. Vor bald einer Woche habe ich das Upgrade installiert und habe gleich die höhere Geschwindigkeit bemerkt.

In den vergangenen Monaten fiel mir immer häufiger auf, dass die Reaktion an vielen Stellen deutlich schlechter war als in der Anfangszeit. Insbesondere das Aufrufen der Kamera benötigte sehr lange. Dadurch wuchs immer mehr der Wunsch, endlich auf ein schnelleres Gerät umzusteigen. Anfang dieses Jahres hatte ich die Hoffnung, dass das iPhone SE einen Nachfolger erhält. Aus meiner Sicht ist das iPhone SE das iPhone mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis. Zudem bin ich skeptisch, dass mir ein Gerät mit größerem Bildschirm zusagt. Allerdings ist der Rand des iPhone SE kantig wohingegen die größeren Modelle für mich angenehm abgerundet sind. Und natürlich muss man sich auch fragen, ob einem das Gerät wirklich soviel Geld wert ist.

Gerne möchte ich ein wirklich neues Gerät haben, dessen Leistung mir möglichst lange ausreichend Reserven bietet. Zudem hat Apple mit den neuen Geräten neue Technologien eingeführt, die in den günstigen älteren Geräten nicht enthalten sind. Das spricht für die Modelle, die im September vorgestellt wurden. Zwar bieten iPhone XS und iPhone XS Max ein nochmals besseres Display und auch ein Doppelkamerasystem, das kein anderes iPhone enthält, aber der Preis passt kaum zu meinem Nutzungsverhalten. Es bleibt dann das iPhone XR übrig. Ich werde es mir genau ansehen. Während die meisten Eigenschaften zu meinen Wünschen passen, bin ich mir bei der Größe noch sehr unsicher und damit auch, ob der Preis für mich akzeptabel ist.


Arbeiten mit dem iPad

Im September hat Apple neue iPhones vorgestellt, die nun einen Hauptprozessor enthalten, der etwa so schnell arbeitet wie der in einem aktuellen MacBook Pro. Das finde ich beeindruckend. Ich habe seitdem mehrfach fantasiert, wie wohl das nächste iPad aussehen würde und wie man auf diesem nun aufgrund des schnellen Prozessors die gleichen Aufgaben erledigen kann wie bisher auf einem Laptop oder Desktop.

Auf meinem iPad ist die Swift Playground App noch recht behäbig und bei vielen Aufgaben schnell eine Weile beschäftigt. Mit einem anderen Prozessor könnte sich das ändern. Vielleicht gibt es sogar ein Xcode für iOS (welches dann evtl. in der Funktion etwas eingeschränkt ist), mit dem man endlich echtes mobile development auch für iOS oder gar macOS machen kann.

Überall, wo man sein iPad dabei hat, kann man schnell neue Ideen ausprobieren. Mit seinem Kunden kann man dessen Wünsche gleich umsetzen. Das iPad könnte bei der Softwareentwicklung den Laptop ersetzen. Es ist kompakter und leichter. Damit bietet es für den mobilen Einsatz einen großen Vorteil. Es dürfte sogar leichter sein, einen Ladeadapter zu bekommen, um das iPad zu laden, falls man seinen eigenen vergessen hat, denn die iOS-Geräte sind viel verbreiteter.

Aktuelle Gerüchte deuten hingegen in die andere Richtung: es soll demnach möglich werden, iPad-Apps auch unter macOS zu nutzen. Das ist sicherlich auch nicht uninteressant. Ich kann mir vorstellen, dass es für einige Firmen ein erfreulicher Anlass ist, keine macOS-App zu erstellen oder gar bestehende Apps nicht weiter zu entwickeln.

Zwar wünsche ich mir mehr, dass mit besserer Hardware das iPad dem Desktop mehr Funktionen abnehmen kann, aber ich denke, dass dieses Jahr wieder ganz interessante neue Dinge auf den Markt kommen. Ich bin gespannt, was genau es sein wird.


High Sierra

Im letzten Eintrag schrieb ich, dass ich mit High Sierra recht zufrieden sei. Das ist auch weiterhin der Fall. Ich habe mich an das System gewöhnt und es kommt mir nicht mehr schneller vor. Vor allem habe ich aber keine Probleme bei der Arbeit festgestellt.


Update auf High Sierra

Seit der Veröffentlichung habe ich immer wieder geprüft, ob ich High Sierra auf meinen Mac mini mit meinen wichtigsten Apps nutzen kann. Sierra schied bisher wegen der vielen Probleme mit PDF aus. Aus den Foren zum von mir viel genutzten DevonThink Pro Office war zu entnehmen, dass mit High Sierra weniger Probleme auftreten. Da ich aufgrund der Probleme bei Sierra noch El Capitan nutzte, war der Druck, endlich zu aktualisieren, recht hoch. Die in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Fehler sind zwar nicht erbaulich, aber für meine Arbeit nicht relevant. Außerdem war schon zu erkennen, dass Apple sogar Sierra bei Updates nicht mehr vordringlich berücksichtigt und manche alleine oder zumindest früher für High Sierra erhältlich sind.

Zum Schluss habe ich noch einmal gezielt den Mac und die Software in Hinblick auf Kompatibilität geprüft. Der Mac ist modern genug, obwohl er jetzt 5 Jahre alt geworden ist (2012er Mac mini). Bei der Software habe ich mir ein Update für Parallels Desktop geholt, da die Stabilität der bisherigen Version bei High Sierra nicht sicher schien. Bei den Druckertreibern musste ich ein wenig länger suchen, aber diese sollten funktionieren und tun es. Auch Thunderbird war nicht offensichtlich unter High Sierra lauffähig.

Der Punkt, der mir lange Unsicherheit bereitete war APFS. Immer wieder habe ich einerseits von den Vorteilen und andererseits von Inkompatibilitäten verschiedener Anwendungen gelesen. Ich wollte damit keine Schwierigkeiten riskieren. Erst spät las ich dann in einem Artikel, wie man ein Update machen kann, ohne dass auf APFS umgestellt wird.

Schließlich habe ich am Freitag meinen Arbeitsplatzrechner auf High Sierra aktualisiert. Kurz vorher dachte ich noch, "no risk - no fun". Ein solcher Gedanke ist beim Update der Betriebssystemsoftware eigentlich nicht passend, aber bei den Patzern, die Apple in der Vergangenheit unterlaufen sind, erschien mir das nicht abwegig.

Und das Ergebnis

Bisher funktioniert jede Anwendung (inkl. Thunderbird) auf meinem System (Mac mini von 2012 mit High Sierra ohne APFS auf Samsung SSD). Und mein erster Eindruck direkt nach dem Update war sogar, dass der Mac erstmalig wieder schneller geworden sei. Ich vermute, dass dies daran liegt, dass Metal 2 im System diverse Grafikanwendungen beschleunigen. Das soll insbesondere die Fensterverwaltung betreffen. Das passt zu meinen Erfahrungen. Nun bin ich erstmal optimistisch, dass es positiv weiter geht.


Neues NAS im Einsatz

Gegen Ende März habe ich für die Firma ein NAS erworben, auf dem nun viele Daten abgelegt werden sollen. Einerseits ist es als Mail- und Dateiserver gedacht, um gelegentlich benötigte Daten zentral zu speichern. Andererseits sollen dort regelmäßig Backups der wichtigen Arbeitsdaten erfolgen.

Das NAS wird schrittweise eingerichtet. Mittlerweile sind die wichtigeren Daten schon auf das neue NAS kopiert. Bei einigen älteren Daten, die ich schon lange nicht genutzt habe, möchte ich mir aber noch eine bessere Struktur überlegen. Vermutlich probiere ich auch, einen Teil der Daten in eine DEVONthink-Datenbank zu übernehmen. Dort habe ich dann vor allem Vorteile bei einer späteren Suche. Bisher nutze ich DEVONthink aber nur lokal auf der SSD meines Macs - ich bin nicht sicher, ob mir eine Datenbank auf dem NAS nicht zu langsam wäre. Das werde ich bald ausprobieren.

Mailarchiv auf NAS eingerichtet

Vor etwas mehr als einer Woche habe ich meine Mails auf das neue NAS übertragen: genauer alles mit beruflichem Bezug, das bisher auf einem älteren Linux-Rechner schlummerte sowie neuere Mails, die ich bisher auf meinem alten NAS abgelegt hatte. Das Übertragen der Mails von dem alten Linux-Rechner war recht aufwändig, weil es viele Mails und Mailordner waren.

Das Kopieren habe ich mit Apple Mail gemacht, weil dort noch ein Konto für den alten Linux-Rechner konfiguriert war. Beim Übertragen der Mails von einer NAS zur nächsten ist mir dann allerdings ein Fehler unterlaufen: das Konto für das Ziel habe ich neu eingerichtet, wobei zu dem Zeitpunkt noch keine Mails und keine Ordner auf dem neuen NAS vorhanden waren. Dabei habe ich jedoch ein falsches Kennwort angegeben und mir fiel anfangs nicht auf, dass das Konto als offline gekennzeichnet war.

Mail hat fleißig alles mitgemacht: Ordner angelegt und Mails verschoben. Als ich dann zwischendurch mal in einem der neuen Ordner nachsah, bemerkte ich, dass der leer war. Erst dann fiel mir auf, dass das Konto offline war.

Apple Mail und TimeMachine

Zuerst hatte ich dann das neue Konto online gebracht (richtiges Passwort eingeben). Aber die Mails wurden daraufhin leider nicht verschoben. Ich habe es mit explizitem Aufruf von „Synchronisieren“ probiert und später auch mit „Wiederherstellen“. Klappte alles nicht. Danach habe ich einige Zeit genervt hin und her überlegt.

Die Lösung war am Ende aber logisch: alte Ordner-Inhalte mit TimeMachine wiederherstellen. Dazu muss man nur den betreffenden Ordner wählen und dann TimeMachine starten. In TimeMachine kann man dann den Zeitpunkt wählen, wobei man auch immer eine Vorschau auf den Ordner samt Inhalt hat. Die wiederhergestellten Daten werden in einem neuen lokalen Ordner angelegt: TimeMachine und darunter ein Ordner mit dem Namen des wiederhergestellten. Daher kann auch kein Problem mit der Synchronisierung mit dem Server entstehen, was ich vorher befürchtet hatte. Nun musste ich die geretteten Mails nur noch auf den neuen Server verschieben.

Auch dabei herausgefunden: Drag&Drop eines Ordners kopiert diesen während markierte Mails nur verschoben werden.


Homepage unter Domain erreichbar

Nachdem ich im Februar meine Firmen-Homepage online gebracht hatte, wobei sie bislang nur unter einer speziellen Adresse beim Hoster zugreifbar war, habe ich heute die fehlende Konfiguration nachgeholt, um die Homepage auch direkt unter der Firmendomain zugreifbar zu machen.

Nachdem ich dies geschafft hatte, habe ich mich auch gleich daran gemacht, die sichere Übertragung mittels HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure) zu unterstützen. Dies ging dank der Dokumentation und spezieller Skripte des Hosters sehr einfach. Für die sichere Übertragung werden Zertifikate von letsencrypt.org verwendet. Somit ist die Homepage auch mit https nutzbar.


Homepage und Blog aktiviert

Im Sommer 2014 habe ich die Firma OMspire Software GmbH gegründet, um über diese meine eigenen Ideen für Software zu entwickeln und die geschaffenen Apps zu verkaufen. In der bisherigen Phase bestand die Haupttätigkeit fast ausschließlich aus Auftragsarbeiten im .NET-Bereich. Damit habe ich meine vorangehende freiberufliche Tätigkeit fortgesetzt. Schrittweise entstehen jedoch einzelne Apps, die im Laufe des Jahres 2016 veröffentlicht werden sollen.

Nachdem die Firmendomain bisher nur für die E-Mailkommunikation genutzt wurde, habe ich endlich auch eine Homepage online gebracht. Ein Bestandteil davon ist dieser Blog, welchen ich intensiv nutzen möchte. In diesem Blog werde ich gelegentlich die Produkte und Projekte der Firma vorstellen. Vor allem werden Neuentwicklungen angekündigt werden. Außerdem möchte ich einen Einblick in meine fachlichen Fähigkeiten, meine Arbeitsweise und Ansichten gewähren. Kommentare und jegliche Kritik ist gern gesehen. Bei Interesse an einem bestimmten Produkt oder Thema werde ich gerne weitere Informationen nachreichen.